Bevor ich mich nach Vagator aufmache, statte ich der Werkstatt noch einen Besuch ab. Das Motorrad ist kaum ans Laufen zu kriegen und geht bei jedem Stopp aus. Der Die Church of Immaculate Conception in Panjim Techniker stellt nur kurz den Vergaser ein und schon läuft die Kleine wie eine Nähmaschine. Na ja, wenn das so einfach ist...

In Vagator muss ich erfahren, dass mein Zimmer noch nicht fertig ist. Ich soll um 12 Uhr wiederkommen, also in zwei Stunden. Ich nutze die Zeit und cruise ein wenig durch Goa. Es ist erstaunlich und zugleich beeindruckend, wie viele christliche Kirchen die Portugiesen Goa hinterlassen haben. In strahlendem Weiß stechen sie aus dem saftigen Grün der Reisfelder und Palmenwälder hervor.

Nachmittags gehe ich an den Strand. Das Übliche: nach fünf Minuten der erste Verkäufer, und dann immer wieder aufs Neue: Bananen, Ananas, Eine weitere der zahllosen Kirchen in Goa Decken, Schmuck, Massagen ... Ein freundliches "No, thank you" wird einfach überhört, dagegen sind die "Huckster" immun. Ich habe mir jedoch eine neue und sehr wirkungsvolle Verteidigungstaktik zugelegt, ich reagiere gar nicht oder nur mit einem Brummen. Das funktioniert.

Den Abend verbringe ich auf der Terrasse meines Bungalows. Es gibt Momente, da kann man das Sein einfach nur genießen und ganz versinken in der Betrachtung von Palmen, Meer und untergehender Sonne.

zurück Ende weiter