Der Tempel von Gangotri

Uttaranchal liegt im südlichen Himalaja und erstreckt sich von der Gangesebene im Süden über die Ausläufer des Himalaja bis ins Hochgebirge mit dem Nanda Devi (7822 m), dem zweithöchsten Berg Indiens. Es besteht aus den beiden Bergregionen Garhwal im Westen und Kumaon im Osten, sowie aus einem schmalen Streifen der Gangesebene im Süden. Uttaranchal ist eines der jüngsten Mitglieder der indischen Staatengemeinschaft. Erst im November 1999 erblickte es durch Abspaltung von Uttar Pradesh das Licht der politischen Welt.

Haupteinnahmequelle der Bevöl- kerung sind Landwirtschaft und religiöser Tourismus. Garhwal gehört zu den heiligsten Regionen des hinduistischen Indiens - und zu einer der beeindruckendsten. Zehntausende gläubiger Hindus strömen alljählich während der Pilgersaison von Mai bis November zu den vier religiösen Zentren Garhwals, Yamnotri, Gangotri, Kedarnath und Badrinath.

Der Tempel von Gangotri

Die Straßen sind gut und weitgehend asphaltiert und, von einigen Pilgerbussen und Jeeps abgesehen, kaum befahren. Sie führen in das tiefste Innere des Himalaja, vorbei an reißenden Bergflüssen, durch leuchtend grüne Reisfelder und schroffe Felslandschaften. Straßensperre Nur manchmal, wenn die Natur ihre ungebändigten Kräfte hat spielen lassen, wenn Wasser, Eis und Schnee in nur einer Nacht ganze Straßenzüge wegspülen, dann müssen sich unsere Enfields durch unwirtlicheres Terrain graben.

Wir bleiben auf der ganzen Reise bis auf wenige Aus- nahmen auf einer Höhe von unter 3.000 Metern, so dass uns die gefürchtete Höhen- krankheit nichts anhaben kann. Doch sind wir ständig umgeben von den mit ewigem Schnee bedeckten Gipfel der majestätischen Sechs-, Sieben- und Achttausender, die im strahlenden Sonnenlicht auf uns hinabblicken. Sie sind die Geburtsstätte der heiligsten Flüsse Indiens. In Garhwal entspringen unter anderem der Ganges und der Yamuna. Ihre Quellgebiete bei Gangotri bzw. Yamnotri liegen auf unserer Reiseroute.

Wir wohnen in landesüblichen Mittelklassehotels, teils unter staatlicher Führung, teils in privater Hand. Alle Unterkünfte sind sauber und gepflegt und zeigen, dass man auch ohne übertriebenen westlichen Komfort gut leben kann.

Jedoch kaum ein westlicher Fuß hat diesen gesegneten Boden betreten. Wer sich in diese verborgene Welt, fernab der ausgetretenen Touristenpfade, vorzudringen wagt, erlebt ein Indien in seiner ursprünglichen, unberührten Form. Von hier blicken Brahma, Vishnu und Shiva auf das irdische Treiben ihrer Anhänger hinab.

Tourdaten

Tag

Aktivität

1

Flug nach Delhi

2

Delhi-Rishikesh (Jeep)

3

Rishikesh

4

Mussoorie

5&6

Uttarkashi

7

Srinagar

8

Sonprayag

9

Joshimat

10

Joshimat/Badrinath

11

Joshimat/Auli

12

Srinagar

13

Haridwar

14

Delhi

15

Heimflug

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Ausführliche
Reisebeschreibung
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Rapsfeld

Die Verpflegung entspricht der nordindischen Küche. Wegen der Heiligkeit einiger Orte gibt es in Einklang mit den religiösen Vorstellungen der Hindus teilweise nur vegetarische Gerichte. Aller- dings ist die vegetarische Küche Indiens sehr abwechslungsreich. Auch Alkohol ist nicht immer zu haben. Wer auf sein abendliches Bierchen nicht verzichten kann, sollte sich vor Beginn der Reise in New Delhi eindecken. Sprechen Sie mit unserem Guide, er ist Ihnen gerne behilflich.

Weitere Fotos finden Sie in unserer Garhwal-Diashow